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Unter diesem Motto machten sich am Sonntag, 10. Mai 2026 rund 60 Mitglieder der christlichen Gemeinden Heidingsfelds um 10:00 Uhr am Portal von St. Laurentius zum ökumenischen Bittgang auf den Weg. Wir nahmen alles mit, was uns innerlich bewegt und loslaufen lässt: persönliche Sorgen ebenso wie die großen Fragen des Weltgeschehens.
Nach einem besonderen Wettersegen liefen wir zum Denkmal an der ehemaligen jüdischen Synagoge am Dürrenberg. Pfr. Klöss-Schuster ging auf die geschichtlichen Zusammenhänge ein, die hinter diesem Denkmal stehen. Denk mal – das ist eine Aufforderung, nicht wegzuhören oder wegzuschauen, gerade weil seit geraumer Zeit wieder antisemitische Äußerungen ganz unterschiedlicher Art unsere jüdischen Mitbürger und auch uns selbst erschrecken.
Das schöne Wetter lud uns ein, den weiteren Weg zur Heriede nach der Hosenbrücke am Bach entlang zu gehen. Unterwegs hörten wir Psalmen und Wechselgebete – an den Stationen unterstützten uns die Laurentius-Musikanten bei unseren Lobliedern.
Die Entstehung des Bildstocks an der Heriede erläuterte Frau Elisabeth Peper ausführlich, wie sie dem anschließenden Beitrag entnehmen können.
Der Weg bis zum Ziel: Die Kirche „Zur Heiligen Familie“ war ein Auf und Ab, das jedoch sogar mit Rollator- und Elektrorollstuhl gut bewältigt wurde. Im Atrium fand der traditionelle Bittgang mit Gebet, Fürbitten und dem Lied „Komm Herr segne uns“ einen guten Abschluss – jedoch nicht, ohne dass die Brote gesegnet und gemeinsam gegessen wurden.
Die Fotos vermitteln nur einen kleine Ausdruck davon, wie schön es war.
Toni Barthel, Diakon

