So muss man Feiern, wenn es einen außergewöhnlichen
Anlass gibt. Julian Thurn wurde als neu geweihter Diakon an
diesem Sonntag in St. Laurentius in einem lebendigen
Gottesdienst begrüßt. Die Freude war groß, kannten ihn doch
viele von seinem vielfältigen Mitwirken während der
Praktikumszeit oder seinen Beiträge auf der Wallfahrt nach
Walldürn.
Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Ebene mit Freude und
Herzblut, das versprach ihm Diakon Toni Barthel für das ganze
Pastoralteam. Denn Kameradschaft heißt bei uns nicht, dass vor
allem der Kamerad schafft.
Als Zeichen, die für seinen Dienst als Diakon stehen,
überreichte er ihm persönlich:
Eine rote Stola. „Deine Mutter und ich schenken Dir eine rote
Stola. Aus unserer persönlichen Beziehung zu Dir steht die
Farbe Rot für etwas Besonderes.
Deine Mutter Gabi hat Dir das Leben und die Lebenskraft
geschenkt. Weil ihr Blut in Deinen Adern fließt, hast Du
Schwung und Kraft, Deinem Ruf zu folgen. Und dass Dir das
gelingt, hat Dein Weg bis heute gezeigt.
Als Mentor und Freund habe ich immer wieder erlebt, mit
welchem Feuereifer Du die Botschaft Gottes verkündest – viele
haben sich schon mitreißen lassen. Du brennst für den Dienst,
der dir aufgetragen ist. Halt die Flamme hoch.“
Einen Kommentar zum Markus-Evangelium, das im neuen
Kirchenjahr verkündet wird, dazu ergänzend ein Buch von
Anselm Grün.
Ein Holzbild, das Menschen in einem Boot zeigt. Dieses Bild ist
das Zeichen der Gemeinschaft „Glaube und Licht“, eine
Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung, die
Julian Trrun schon kennengelernt hat.
Der Blumenstrauß gehört der Mutter, die schon immer an
seiner Seite steht.
Musik ist die halbe Miete – auch in diesem Gottesdienst. Mit
dem Lied des Kirchentages „Hab Mut, steh auf, er ruft Dich“
begrüßte ihn der Chor und schenkte ihm eine weiße Stola.
Aus langjähriger ökumenischer Verbundenheit überbrachte
Elisabeth Peper die Grüße und ein Geschenk der evangelischen
Gemeinden Heidingsfelds.
Vor dem Segen rundete Anette Römmelt aus dem
Gemeindeteam die Gruß- und Segenwünsche für die
Pfarreiengemeinschaft mit einem Geschenk ab und lud die
Gemeinde zur Begegnung bei einem Glas Sekt nach dem
Gottesdienst ein.
Fotos von Hannelore Barthel und Otto Baumann

