Bunt und quirlig ging es eine Woche vor dem Faschingshöhepunkt in St. Bruno zu. Ursache war der Besuch zahlreicher Kommunionkinder, die alle verkleidet gekommen sind. Der Pfarrer hatte eine rosa Brille auf, die Ministranten konnten sich gar nicht für eine liturgische Farbe entscheiden und trugen deshalb „bunt“. Die Gemeindereferentin kam als Harlekin und erzählte die Geschichte vom Gaukler, der im Kloster tanzte.
Sogar der eine oder andere Kirchenbesucher hatte sich ganz gewagt verkleidet, die Kirche hatte sich heraus geschmückt mit Luftballons im Taufbecken, Masken an den Bänken, Blumen am Altar und Girlanden.
Als dann der Organist zum Narhallamarsch aufspielte und alle in einer großen Polonaise einzogen war klar: Es ist Familien-Faschings-Gottesdienst.
Die Predigt war eine Büttenrede mit Frage und Antwort-Spiel. Einige Kinder zeigten wie der Gaukler ihr Können im Rad schlagen. Alle gemeinsam tanzten zum Lied: „Tanzen ja tanzen wollen wir“ aus dem Gotteslob. Beim Schlussgebet halfen nochmal alle kräftig mit und beteiligten sich mit Springen, Klatschen und lauten Halleluja-Rufen getreu dem Motto: „Springt in die Luft vor Freude! Klatscht in die Hände! Ruft „Halleluja!“
Selbstverständlich durfte der Bonbonregen nicht fehlen und die anschließende Begegnung bei unten Muffins und Kuchen.
Schön war´s. Helau!













